Enzianhütte - Das Schöne suchen, das Besondere finden
Historie
1935 |
Max Schwegler pachtet die 350 Jahre alte Linkersalpe von der Prinzessin von Bayern und bewirtschaftet sie zunächst mit Ziegen, Kühen und Schweinen. Der Legende nach war er damals vor einer Zwangsheirat aus Argentinien in die heile Bergwelt des Allgäus geflüchtet.
Mit der Alpe erfüllt sich Max seinen Traum von einem unabhängigen Leben im Einklang mit der Natur. Sowohl die Herstellung von Butter und Käse als auch das Schlachten von Vieh zur Produktion von Rauchfleisch und Würsten ist der Tagesinhalt und dient auch zur Vorbereitung für den Winter. Zu dieser Zeit gibt es noch keinen Publikumsverkehr in der Nähe der Alpe. Sie dient lediglich als Sommeralpe für die Bewirtschaftung der gepachteten Bergregion. |
1937 |
Max Schwegler kauft die 100 Hektar große Alpe und baut im gleichen Jahr die Enzianhütte mit 80 Lagerplätzen am Durchgang zum Heilbronner Höhenweg. 30 Zimmerleute errichten die Alpe mit alpeigenem Holz innerhalb eines Sommers. |
1938-1962 |
Die neue Enzianhütte wird von M. Schwegler bewirtschaftet, der schon damals regelmäßig für frische Wildspezialitäten aus dem eigenen Wald für die Gäste sorgt. Beliefert wird die Hütte durch Mulis und Soldaten, die ihr Lager in Birgsau haben.
Nach dem Krieg wird die Hütte von Marokkanern belagert und in einem üblen Zustand zurückgelassen. Anfang der 50-iger Jahre bleiben viele Gäste mehrere Wochen auf der Hütte, um den Alpsommer mitzuerleben. Anfang der 60-iger kommt es an den Wochenenden zum regelrechten Massentourismus und es wird bisweilen ein Übernachtungsrekord von 370 Personen gezählt, was eine Versorgung mit den vorhandenen Mitteln unmöglich machte. Im Jahre 1962 stirbt Max Schwegler an den Folgen einer schweren Krankheit. Die Hütte geht an seinen Sohn Adolf Schwegler über. |
1968 |
In diesem Jahr wird eine Materialseilbahn gebaut, welche auf halber Strecke mit der Materialseilbahn der Rappenseehütte verbunden ist. Das Muli hat nun ausgedient. |
1969 |
Die Alpbewirtschaftung wird von Kühen auf Schafe umgestellt. |
1980 |
Neubau der Enzianhütte zu einem großen Berggasthof. Dies macht den Einsatz von ca. 6000 Hubschrauberflügen(!) für den Neu- und Ausbau nötig.
Um die Gastronomie in dieser Zeit weiterzuführen, wird die neue Hütte um die alte Hütte herumgebaut und nach Saisonende die alte Hütte einfach aus der neuen Hütte herausgenommen. Mit dem großzügigen Umbau wird der Grundstein für die schönen Zimmer und Lager gelegt. Beheizbare Trockenräume, sanitäre Einrichtungen und gemütliche Stuben werden zum Qualitätsmerkmal und Markenzeichen der Enzianhütte. |
1994 |
Sohn Daniel Schwegler übernimmt mit seiner Frau Ines die Hütte. Im darauffolgenden Jahr Geburt von Philipp. |
1996 |
Inbetriebnahme der vollbiologischen Kläranlage. |
1998 |
Tobias wird geboren und so wächst die 4.Hüttengeneration in den Sommermonaten auf der Hütte heran. |
2000 |
Komplette Renovierung der Enzianhütte mit gleichzeitigem Einbau eines 80m² Wellnessbereiches, bestehend aus klassischer Aufguss-Sauna und Whirlpool. |
2004 |
Die alte Materialseilbahn wird stillgelegt und die gesamte Versorgung der Hütte wird auf Hubschrauber umgestellt. Am 24.06.04 verunglückte Daniel Schwegler beim Einfangen verirrter Schafe schwer. Nach mehreren Operationen ist er wieder genesen. |
2007 |
70-jähriges Hüttenjubiläum. |
2008 |
Renovierung des 1. Stocks |
2010 |
In einem Anbau entstanden auf 160m² zusätzlich:
Die Heizung wurde durch ein Blockkraftheizwerk (die durch Stromerzeugung enstandene Wärme wird zum Wasser- und Raumheizen verwendet) ersetzt. |
Max Schwegler pachtet die 350 Jahre alte Linkersalpe von der Prinzessin von Bayern und bewirtschaftet sie zunächst mit Ziegen, Kühen und Schweinen. Der Legende nach war er damals vor einer Zwangsheirat aus Argentinien in die heile Bergwelt des Allgäus geflüchtet.
Nach intensiven Renovierungsarbeiten wird der Betrieb im Sommer 1948 wieder aufgenommen.
Neubau der Enzianhütte zu einem großen Berggasthof. Dies macht den Einsatz von ca. 6000 Hubschrauberflügen(!) für den Neu- und Ausbau nötig.